Das Kochertal - Die Landschaft
 
  Kochertal bei Ingelfingen mit dreigegliedertem Hangprofil
   

Die Zwillingsflüsse Kocher und
Jagst haben sich, von der Schwä-
bischen Alb kommend, tief in die
Triasschichten des baden- würt-
tembergischen Frankenlandes
eingegraben. So hat der Kocher
bei Ingelfingen in seinem 200 m
tiefen Tal den Muschelkalk ganz
durchschnitten und den obersten
Buntsandstein erreicht. Die nach
Süden exponierten Hänge zeigen
eine charakteristische Dreigliede-
rung: unten steil im harten Unteren

Muschelkalk, flach geneigt im ausgelaugten Mittleren Muschel-
kalk, dann wieder steil im Oberen
Muschelkalk. Hier haben fleißige
Hände in Jahrhunderten grobe
Muschelkalkbrocken aus dem
Boden ausgelesen und auf den
Parzellengrenzen der Weinberge
zu Lesesteinhäufen aufgeschüttet.
Diese Steinriegel verleihen der
fränkischen Weinbaulandschaft
ihren besonderen Reiz. Bei Ries-
ling und Silvaner, Spätburgunder

und Trollinger ist es in der Ingel-
finger Gastronomie gut Essen und
Trinken.Und im ganzen Hohen-
loher Land mit seinen Burgen,
Schlössern, Klöstern und Resi-
denzstädtchen findet der Gast
alles, was Herz und Sinne be-
gehren. Und wer die Natur liebt,
findet weitgehend intakte Land-
schaft mit Streuobstwiesen und
Trockenrasen, kühlen Bach-
schluchten und herrlichen Wäldern.

 
 
  Schnitt durch ein Muschelkalktal im Hohenloher Land